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Der aktuelle Newsletter Juli 200
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Newsletter der Beschaffungswelt bringt Ihnen regelmäßig auf
wenigen Bildschirmseiten die wichtigsten Nachrichten und
Entwicklungen zum Thema Einkauf und Internet .
Heute finden Sie folgende Themen
NEWS INTERNET & EINKAUF
SAP rettet Commerce One
Siemens setzt voll auf elektronische Beschaffung
Die Chemie stimmt: Bayer und eBusiness
Porsche verspricht sich keinen Vorteil von elektronischen
Marktplätzen
Hop oder Top?: Online-Lebensmittelmärkte
Rabattgesetz und Zugabeverordnung abgeschafft
EXPLIDO-NEWS:
Lieferantenrecherche zu aufwendig - Lassen Sie suchen!
Für Newsletter-Abonnenten zum Vorzugspreis:
Explido-Marktplatzstudie
KNOW HOW
EDI versus XML
Freundliche Grüße aus Augsburg
Ihr Beschaffungswelt-Team
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NEWS EINKAUF & BESCHAFFUNG
SAP rettet Commerce One
Kooperationen zwischen SAP und Commerce One, einem der führenden
Anbieter von Procurement Software reichen nicht mehr. Nach heftigen
Umsatzeinbrüchen von etwa 30% im 2. Quartal griff der Walldorfer
Softwaregigant dem einstigen Silicon-Valley-Star finanziell unter
die Arme und übernahm 20% der Aktien. Vorerst, den Beobachter der
Szene gehen davon aus, dass SAP sich mittelfristig noch ein größeres
Stück greifen wird, zumal SAP-Chef Hasso Plattner "a huge business
opportunity "sieht. Vorerst zeigt der Pfeil aber nach unten, denn
der Commerce One-Umsatz sank vom 4. Quartal 2000 zum 2. Quartal
2001von 191 auf 100-120 Mio USD.
http://www.sap.de
http:/www.commerce.com
Siemens setzt voll auf elektronische Beschaffung
Rund 3.000 professionelle Siemens-Einkäufer und weitere 30.000
firmeninterne Nutzer können zukünftig auf die konzernübergreifende
elektronische Einkaufsplattform "click2procure" zugreifen. Derzeit
erfolgt die Anbindung der Hauptlieferanten an den Marktplatz.
Prinzipiell kann jedoch jeder Lieferant nach Registrierung
elektronische Angebote - auch in Online-Auktionen - abgeben,
Bestellungen empfangen, Rechnungen versenden sowie gezielt
Informationen über den Bedarf möglicher Kunden im Konzern einholen.
Laut Siemens wird bereits heute jede Minute eine Bestellung über den
Einkaufsmarktplatz generiert. Das gehandelte Produktspektrum ist
breit gefächert und reicht von Büroartikeln, Werkzeugen und
IT-Produkten bis hin zu elektronischen Bauelementen. Click2procure
öffnet sich auch Firmen, die nicht zum Siemenskonzern gehören, um
ihre C-Artikel-Beschaffung zu organisieren. Für Mittelständler
möglicherweise eine interessante Alternative für das eigene
E-Procurement.
http://www.click2procure.de
Die Chemie stimmt: Bayer und eBusiness
Auf Sieg im eBusiness setzt die Bayer AG und befindet sich gleich
mit drei elektronischen Marktplätzen im Rennen. Primär mit der
Beteiligung an den Plattformen ChemConnect, CheMatch und Elemica
sowie dem Aufbau von "Bayer One", einem unternehmenseigenen
Informations- und Transaktionsportal will Bayer bis zum Jahr 2004
fünf Milliarden Euro im eBusiness erwirtschaften. Die
Bayer-Variante, auf möglichst viele Pferde zu setzen, um sicher mit
dem Sieger ins Ziel zu kommen, scheint nur für die wenigsten
nachahmenswert. Andererseits belegt sie eindrucksvoll, dass auch
beim Chemie-Riesen die Zeiten, in denen noch darüber diskutiert
wurde, ob eBusiness überhaupt strategisch wichtig ist, längst der
Vergangenheit angehören. Jetzt gilt es, im D-Zug-Tempo Erfahrungen
zu sammeln. Und daran können weder notorische Skeptiker noch
fallende Aktienkurse an den Neuen Märkten etwas ändern.
http://www.chemconnect.de
http://www.chematch.de
http://www.elemica.de
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Porsche verspricht sich keinen Vorteil von elektronischen
Marktplätzen
Im Gegensatz zu anderen Automobilherstellern verzichtet Porsche
bewusst auf die Teilnahme an B2B-Marktplätzen. Der schwäbische
Sportwagenbauer will damit insbesondere deutlich machen, dass der
Preis für ihn nicht alles ist, sondern individuelle Betreuung,
Qualität und Zuverlässigkeit ebenfalls honoriert werden. BMW
betreibt zwar einen eigenen Internet-Markplatz, beschränkt sich bei
der Nutzung aber erst einmal auf den Handel von Normwaren und
DIN-Produkten. Dies gilt auch für den Vorzeige-Marktplatz der
Konzerne Daimler Chrysler, Ford und General Motors. Ihre
Zurückhaltung begründen die Automobilhersteller im Wesentlichen mit
der mangelnden Sicherheit des Daten- bzw. Informationsaustausches
über das Internet. Dies ist insofern schwer nachzuvollziehen, als
die etablierten Verschlüsselungssysteme mittlerweile als nahezu
bombensicher gelten.
http://www.porsche.com
http://www.bmw.com
Hop oder Top: Online-Lebensmittelmärkte
Trotz eines für "dot-com"-Firmen ansehnlichen Startkapitals von
über einer Milliarde US-Dollar hat der amerikanische
Online-Lebensmittelmarkt "Webvan" nach nur zwei Jahren seine
WebServer abgeschaltet und die zuletzt rund 2.000 Angestellten
entlassen. Die Ernüchterung in der Internet-Branche, zu hohe
Betriebskosten und das Ausbleiben weiteren Fremdkapitals wurden als
die Hauptgründe für das Scheitern des Internet-Schwergewichts
genannt.
Das dies nicht pauschal für alle dot-com`s in diesem Segment gilt,
zeigt das Beispiel des deutschen Versandhändlers Otto, der einen
Internet-Supermarkt äußerst erfolgreich betreibt. Aufgrund der
positiven Geschäftsentwicklung ist sogar ein weiterer Ausbau des
bundesweiten Web-Supermarktes geplant. Dies gilt vornehmlich für
Kühlprodukte, deren Versand bisher auf den Ballungsraum Hamburg
beschränkt war.
http://www.otto-supermarkt.de
Rabattgesetz und Zugabeverordnung abgeschafft
Nun ist es offiziell. Der Bundestag hat der Abschaffung des
Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung mit großer Mehrheit
zugestimmt. Das Bundeswirtschaftsministeriums und das
Bundesjustizministerium wollen mit Ihrer Initiative zur Reform für
mehr Freiheit bei der Preisgestaltung und für mehr Wettbewerb
sorgen. Dies gilt vor allem für den Handel im Internet. Deutsche
Firmen sollen durch die Aufhebung der beiden Gesetze gegenüber
ausländischen Konkurrenten zukünftig keine Wettbewerbsnachteile
erleiden. Die weiterhin wirksamen allgemeinen Regeln des
Wettbewerbsrechts sorgen nach Angaben des BMWI trotz Wegfall von
Rabattgesetz und Zugabeverordnung für ein hohes
Verbraucherschutzniveau.
http://www.bmwi.de
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EXPLIDO-NEWS:
Lieferantenrecherche zu aufwendig - Lassen Sie suchen !
Das Internet bietet Riesenchancen zur Optimierung der
Einkaufkonditionen und bietet Zugriff auf Millionen von Lieferanten.
Nur die richtigen zu finden ist das Problem, denn auch mit dem
Internet bleibt eine professionelle Lieferantenrecherche
zeitaufwendig und anspruchsvoll. Explido arbeitet seit 1994 als
Dienstleister in diesem Segment . Unsere Rechercheure finden im
Auftrag von Industrieunternehmen und Großhandel weltweit die
geeignetsten Lieferanten für Ihre Bedarfe und verfügen selbst über
jahrelange praktische Einkaufserfahrung in den Bereichen Metall,
Kunststoff, Maschinenbau und Elektro. Dabei werden sie unterstützt
von hauseigenen Softwaretools, die es möglich machen auch Hunderte
von Anfragen auf einem Beschaffungsmarkt zu platzieren. So haben
unsere Auftraggeber die Gewissheit die wirklich besten Konditionen
kennen zu lernen. Sagen Sie uns, welche Waren oder Dienstleistungen
Sie suchen, wir machen Ihnen ein individuelles Angebot dazu. Mehr
dazu im Bereich "Beschaffungsmarktforschung" der Beschaffungswelt
oder unter
http://www.beschaffungswelt.de/beschaffungsmarktforschung/beschaffungsmarktforschung.html
Für Newsletter-Abonnenten zum Vorzugspreis:
Explido-Marktplatzstudie:
Welche Marktplätze taugen für ihr Unternehmen? Die Antwort gibt
die neue Explido-Marktplatzstudie "Elektronische Marktplätze in der
Einkaufspraxis". 60 der wichtigsten Marktplätze für den
deutschsprachigen Raum wurden eingehend nach Geschäftsmodell,
Honorierung, Brancheneignung etc. untersucht. Dazu Checklisten zum
Aufbau einer eigenen Marktplatzstrategie und Begriffsklärungen. Alle
Informationen werden ab Ende Juli 2001 auch elektronisch vorgehalten
und ständig aktualisiert. So bleiben die Nutzer der Studie
up-to-date. Unseren Newsletter-Abonnenten bieten wir einen
Vorzugspreis von DM 349.-. Darin eingeschlossen sind das Druckwerk
und ein 3-monatiger Online-Zugang zur Datenbank. Um den Vorzugspreis
wahrzunehmen wählen Sie bitte im Online Bestellformular bei "Wie
haben Sie von unserer Studie erfahren?" den Punkt "Newsletter".
Umfangreiche Informationen zur Studie und die Bestellmöglichkeit
finden Sie unter
http://www.beschaffungswelt.de/explido_studie/explido_studie.html
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KNOW HOW - Ausbildung
EDI vs. XML
In vielen Artikeln liest man momentan über das Thema EDI versus
XML und davon, dass ein Wechsel auf XML nötig ist, da es schneller,
billiger und flexibler ist. Warum das so sein soll erfährt man
meistens nicht. Hier einige klärende Worte dazu.
EDI (Electronic Data Interchange) ist eine relativ frühe Lösung
zum elektronischen Austausch von geschäftlichen Dokumenten zwischen
Unternehmen. Es definiert Standards für deren Gestaltung und
Handling. EDI startete mit großen Erwartungen, momentan benutzen es
aber gerade 2% der Unternehmen. Eines der großen Probleme von EDI
ist, dass Dokumente wie beispielsweise eine Bestellung in jedem
Unternehmen anders aussehen und die Unternehmen nicht auf breiter
Front bereit waren, sich den EDI-Vorgaben zu nähern. So mutierte EDI
vom universalen Standard zum eins-zu-eins-Verbinder für die
Beziehungen einzelner Unternehmen untereinander. Darüber hinaus sind
EDI-Lösungen nicht als billig bekannt. Um rentabel zu sein muß über
eine EDI-Beziehung auch ein entsprechendes Volumen abgewickelt
werden. E-Business fordert aber Architekturen, die Verbindungen mit
vielen Unternehmen schnell und einfach möglich machen und nicht nur
den Dokumentenaustausch elektronisch zu lösen.
E-Business-Unternehmen wollen beispielsweise auch Kataloge oder
Produktdaten austauschen. An dieser Stelle kann XML seine Vorteile
ausspielen. Mit XML lassen sich Dokumente beschreiben und Kataloge
oder Produktdaten austauschbar machen. Außerdem unterstützt es den
einfachen Aufbau von elektronische Beziehungen mit vielen
Teilnehmern zu relativ günstigen Kosten. Wird XML also EDI komplett
ersetzen. Auf lange Sicht sieht es so aus. Kurz- und mittelfristig
gilt aber in Bezug auf installierte und funktionierende EDI-Systeme:
Never change a winning team.
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