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Know
How - Elektronische Marktplätze:
Handelsmodelle
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Elektronische Marktplätze: Handelsmodelle
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Katalogbasierte Märkte |
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Dabei werden meist für ein breites
Warenspektrum Kataloge verschiedener Hersteller
aggregiert. Aggregiert kann in diesem Fall heißen: Ihrer
Eigenständigkeit beraubt und in einen Gesamtkatalog
überführt. Der Besteller hat so die Möglichkeit
herstellerunabhängig und produktbezogen im Gesamtkatalog
zu suchen. Er muß nur mit einer Anwendung klar kommen
und sich nicht an die Einzelkataloge der verschiedenen
Hersteller gewöhnen. Häufig übernimmt der
Marktplatzbetreiber auch die Stellung einer
Sammelrechnung und die Logistik, auch wenn die
ausgesuchten waren von verschiedenen Herstellern kommen.
Beispiele:
www.mercateo.com (C- und Büroartikel)
www.preis24.de (C- und Büroartikel) |
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Ausschreibungsbasierte Märkte |
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Auch bei EMs spielem Ausschreibungen
eine wichtige Rolle. Einkäufer können teilweise sehr
detaillierte Gesuche formulieren und diese "in den Markt
schicken". Die kann bedeuten, dass die Gesuche
automatisch an passenden Lieferanten in einem bereits
bestehenden Pool weitegeleitet werden wie z.B. bei
www.dcidb.com (Computer, EDV) oder der Einkäufer die
Möglichkeit hat, im Pool Anbieter selektiv zur
Angebotsabgabe aufzufordern, z.B.
www.e-steel.de (Stahl)l. Im Fall dass kein Pool
existiert, übernehmen einige Marktplatzbetreiber auch
die Recherche nach geeigneten Lieferanten und bahnen die
Angebotabgabe an z.B.
www.econia.de. |
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Auktionsbasierte Marktplätze |
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Auktionen in den verschiedensten
Formen bilden das Rückgrad vieler Marktplätze. Hier die
gebräuchlichsten Formen:
Klassische/englische Auktion:
Die am meisten benutzte Auktionsart. Der höchste Bieter
erhält den Zuschlag. Der Auktionator bestimmt das
Mindestgebot, die Mindestschritte der Steigerung und den
Zeitpunkt, an dem die Auktion endet. Beispiel:
www.netbid.de (Gebrauchtmaschinen).
Reverse Auction - Umgekehrte Auktion:
Umkehrvariante der englischen Auktion. Der Käufer gibt
seinen Bedarf an Waren oder Dienstleistungen bekannt.
Die Anbieter geben ihre Gebote ab, der günstigste
bekommt den Zuschlag. Diese Auktion findet besonders
großen Anklang im B2B und kann mit nachweisbaren
Erfolgen für die einkaufenden Unternehmen aufwarten.
Beispiel:
www.portum.de
Dutch auction - Holländische Auktion:
Bieten gegen die Uhr. Der Preis fällt im Sekundentakt.
Wer zuerst zusagt, bekommt den Zuschlag. Je länger ein
Käufer wartet, desto günstiger wird der Preis, aber
desto mehr steigt auch das Risiko, dass ihm ein
Konkurrent zuvorkommt. Beispiele:
www.andstop.de (Holländische Blumenauktionen)
.
Zweitpreis-Auktion:
Variante der englischen Auktion. Den Zuschlag erhält
wieder der höchste Bieter. Anders als in den klassischen
Version muss er aber nicht sein eigenes Gebot bezahlen,
nur das zweithöchste. Wer meint, dadurch verschenke der
Verkäufer bares Geld, irrt. Denn durch die Gewissheit,
die eigenen Gebote nicht zahlen zu müssen, steigt
insgesamt das Preisniveau der Auktion. Der Verkäufer
kommt dadurch im allgemeinem zum gleichen Erlös wie bei
einer Erstpreis-Auktion. Das ganze funktioniert
spiegelbildlich auch bei Reverse Auctions. |
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Powershopping |
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Hier geht es um das Pooling von
Bedarfen. Je mehr Abnehmer sich für eine Ware finden,
desto billiger wird sie für den einzelnen. Der
Powershopping-Anbieter trifft dazu eine entsprechende
Vereinbarung mit einem Hersteller, legt die
Preissenkungsschritte und die Anzahl der dafür
nachgefragten Produkte fest. Außerdem wird der Zeitpunkt
bestimmt, an dem die Powershopping-Aktion endet. Das
Internet ist hier das Medium, über das sich eine
möglichst große Anzahl von Nachfragern findet. Obwohl
dem Powershopping eine große Zukunft prophezeit wird,
kam es im B-to-B-bereich bisher noch kaum zum Einsatz.
Beispiele:
www.letsbuyit.com |
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